Arbeitsschutzprämien für Bordstein-Versetzgeräte


12. Juni 2018

Anforderungen und Hinweise für Arbeitsschutzprämien Bordstein-Versetzgeräte

Bei der manuellen Verlegung von Bordsteinen aus Granit oder Beton entstehen durch den notwendigen Kraftaufwand und die ungünstigen Körperhaltungen hohe Belastungen auf Muskeln und Knochen sowie Herz und Kreislauf.

Um die Verlegearbeiten von Bordsteinen zu erleichtern, fördert die BG BAU maschinelle Techniken, die das Gewicht der Bordsteine beim Versetzen abnehmen.

Es gibt unterschiedliche Versetzgeräte:

  • Mechanische Verlegezangen, die über Anpressdruck beim Anheben des Bordsteines funktionieren und an ein Trägergerät gekoppelt werden können, das dann das Gewicht des Bordsteines abnimmt.
    ➜ Pro Maßnahme 50 % der Anschaffungskosten, max. 250 Euro

  • Hydraulische / Pneumatische Verlegezangen, die an ein Trägergerät gekoppelt werden können, das dann das Gewicht des Bordsteines abnimmt. Die Funktionsweise läuft über Flüssigkeit (hydraulisch) oder Luftdruck (pneumatisch).
    ➜ Pro Maßnahme 50 % der Anschaffungskosten, max. 1.500 Euro

  • Bordsteinversetzgeräte, z.B. Vakuum-Bordstein-Heber, dabei handelt es sich entweder um kompakte Maschinen oder um Anbaugeräte, deren Vakuum-Einheit an einem Schwenkarm befestigt ist, das dann das Gewicht des Bordsteines abnimmt und an einem Radlader angebaut werden kann.
    ➜ Pro Maßnahme 50 % der Anschaffungskosten, max. 2.500 Euro

Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.